Der klassische Kleiderschrank bekommt Konkurrenz. Immer mehr Menschen entscheiden sich für offene Kleiderstangen statt geschlossener Schränke. Was steckt hinter diesem Trend?
Warum offene Aufbewahrung?
1. Urbanes Wohnen braucht flexible Lösungen
In Städten wird der Wohnraum kleiner und teurer. Ein massiver Schrank dominiert oft den ganzen Raum. Offene Systeme sind leichter, flexibler und lassen den Raum größer wirken.
2. Capsule Wardrobe und Minimalismus
Die Bewegung zur reduzierten Garderobe wächst. Wer bewusst weniger besitzt, will seine Lieblingsstücke auch zeigen – nicht verstecken. Ein offener Kleiderschrank wird zur Lifestyle-Entscheidung.
3. Bessere Übersicht
Was du siehst, trägst du auch. Viele kennen das: In den Tiefen des Kleiderschranks verschwinden Kleidungsstücke für Monate. Offene Systeme halten dich organisiert.
4. Luftzirkulation
Kleidung in geschlossenen Schränken kann muffig werden. Offene Aufbewahrung lässt deine Sachen atmen – besonders wichtig bei Naturmaterialien wie Wolle oder Leder.
Für wen ist ein offener Kleiderschrank geeignet?
Offene Systeme sind ideal für:
- Kleine Wohnungen – kein Platz für massive Möbel
- Ankleidezimmer – zeig deine Garderobe wie im Showroom
- Minimalisten – weniger ist mehr
- Mieter – keine Bohrlöcher, einfach umzustellen
- Modefans – deine Lieblingsstücke als Deko
Die häufigsten Bedenken
„Wird da nicht alles staubig?”
Weniger als du denkst. Kleidung, die du regelmäßig trägst, bleibt in Bewegung. Bei selten getragenen Stücken hilft ein Kleidersack.
„Das sieht doch chaotisch aus”
Nur wenn du es chaotisch hältst. Der Vorteil: Unordnung fällt sofort auf und motiviert zum Aufräumen. Mit der Zeit entwickelst du automatisch ein besseres Ordnungssystem.
„Meine Katze zerstört alles”
Berechtigter Einwand. Hier hilft: Empfindliche Stücke höher hängen oder Katzenschutz-Sprays verwenden.
So startest du
Schritt 1: Ausmisten
Bevor du in ein neues System investierst, reduziere deine Garderobe. Frage dich bei jedem Stück: Trage ich das regelmäßig? Passt es zu meinem Stil?
Schritt 2: Platzbedarf ermitteln
Miss aus, wie viel Hängefläche du brauchst. Rechne mit etwa 50-60 cm pro Person für die Basics. Für eine komplette Garderobe kalkuliere 100-150 cm.
Schritt 3: System wählen
Freistehend – flexibel, keine Montage, schnell umgestellt → Ideal für Mieter: Freistehende Kleiderstangen
Wandmontage – platzsparend, stabil, clean → Perfekt für kleine Räume: Wandkleiderstangen
Mit Ablage – Schuhe und Accessoires integriert → Komplettlösung: Regalsysteme
Schritt 4: Organisation
Sortiere nach:
- Farbe – von hell nach dunkel
- Kategorie – Hemden, Hosen, Jacken
- Saison – aktuell vorne, Rest hinten
Die richtige Belastbarkeit
Ein häufiger Fehler: Das System ist nicht für die Last ausgelegt. Eine Winterjacke wiegt 2-3 kg, ein schwerer Mantel bis zu 5 kg. Bei 20 Kleidungsstücken bist du schnell bei 40-50 kg.
Achte auf die Angaben zur Tragkraft. Günstige Systeme tragen oft nur 20-30 kg – das reicht nicht. URB.STYLE Produkte tragen bis zu 100 kg – genug für eine komplette Garderobe plus Reserve.
Fazit: Mehr als ein Trend
Der offene Kleiderschrank ist keine Modeerscheinung, sondern passt zu veränderten Lebensgewohnheiten: kleinere Wohnungen, bewussterer Konsum, Wunsch nach Flexibilität.
Wer einmal umgestiegen ist, will nicht mehr zurück.
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